[Kurzrezension] „Was ich euch nicht erzählte“von Celeste Ng

USA der 70er Jahre. Lydia ist tot. Was ist passiert?

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Das Buch beleuchtet in recht neutraler und distanzierter Sprache die Hintergründe von Lydias Tod und deckt dabei die Geheimnisse und das jeweils wahre Wesen der einzelnen Personen auf. Darunter ihre Eltern, James und Marylin und ihre Geschwister Hannah und Nath. Doch was haben diese mit dem Tod von Lydia zu tun? Wer trägt die Schuld? Gibt es überhaupt einen Schuldigen? War es Mord, Selbstmord? Fragen, die, wenn überhaupt, nur schrittweise beantwortet werden können.

Interessant ist die Erzählperspektive, denn der Erzähler wechselt nicht von Kapitel zu Kapitel, sondern abschnittsweise, sodass die einzelnen Perspektiven der Protagonisten miteinander verschwimmen. Eine gute und und gelungene Idee, doch manchmal beim Lesen etwas verwirrend.

„Was ich euch nicht erzählte“ ist eine spannende, hoch emotionale Geschichte, die auch nach dem Lesen noch lange im Kopf bleibt.  Die Erzählweise und Sprache der Autorin Celeste Ng nehmen dem Buch zwar etwas die Emotionalität, was dadurch teilweise unterkühlt wirkt, aber wahrscheinlich ist es gerade das, was das Buch ausmacht.

Weitere Eckdaten:

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft –  288 Seiten / engl. Originaltitel: ‚Everything I Never Told You‘ (Blackfriars) – 298 pages

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