[Lesemonat] August 2016

 

Der August ist nun zu Ende und endlich, endlich naht der Herbst. Der ist, mit seinem schönen Licht, den tollen Farben und einfach der Gemütlichkeit halber, meine Lieblingsjahreszeit. Im Sommer verstecke ich mich größtenteils drinnen, von zu viel Sonne meckern mein Kopf, meine Augen, meine Nase und meine Haut. Das ist einer der Gründe, warum ich in diesem Monat unglaublich viel gelesen habe. Ich schäme mich schon fast vor mir selbst.

Diana Gabaldon – Outlander (1) / 799p. 3/5

Colleen Hoover – It ends with us 5/5 / 367p.

Sarah J. Maas – A Court of Thorns and Roses / 419 p. 4,75/5

Stephanie Perkins – Anna and the French kiss / 400 p. 4,5/5

Stephanie Perkins – Lola and the Boy next door / 338 p. 3/5

J. K. Rowling u.a. – Harry Potter and the Cursed Child / 352 p. 3/5 

Laura Ruby – Bone Gap / 368 p. 4/5

Benjamin Alire Sáenz – Aristotle and Dante discover the Secrets of the Universe / 368p. 4/5

 

Eleanor Catton – Die Anatomie des Erwachens / 397 S. 2,5/5

Paulo Coelho – Untreue 314 S. 2/5

Bret Anthony Johnston – Justins Heimkehr / 420 S. 3,75/5

Stehpen King – Shining / 463 S. 4/5

Stephen King – Es / 1533 S. 4/5

Jenny Milchman – Night Falls / 480 S. 3/5

Connie Palmen – Du sagt es / 274 S. 5/5

Anna McPartlin – Niemand kennt mich so wie du / 556 S. 4/5

Das macht insgesamt eine Seitenzahl von 7848 Seiten. Ups.

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Ich hatte mir für den August keine Bücher vorgenommen, aber ich habe einige beendet, die ich vor einiger Zeit angefangen hatte. Darunter „Outlander“, „ES“ und „Untreue“. Weiterhin habe ich an ein paar Leserunden teilgenommen, weshalb ich die beiden Stephanie Perkins Romane, „Justins Heimkehr“ und „Night Falls“ gelesen habe. „Du sagst es“ von Connie Palmen bekam ich freundlicherweise als Vorabexemplar vom Diogenes Verlag zugeschickt, weshalb ich da sofort meine Nase reingesteckt habe. Ansonsten habe ich einfach das gelesen, wonach mir der Sinn stand – und was so rumlag.

 

Besonders enttäuschend für mich war „Untreue“ von Paulo Coelho. Ich hatte wohl falsche Vorstellungen von dem Buch, auch kam ich mit der philosophisch-esoterisch-spirituell (?) angehauchten Weltsicht nicht so recht klar.

Die Anataomie des Erwachens“ war ebenfalls enttäuschend aufgrund des Inhalts, nicht aber Eleanor Cattons Schreibstil, der ist nach wie vor grandios.

Outlander“ hat mir insofern nicht so gut gefallen, weil mir – mal ganz ehrlich – zu viel Romantik darin war und das ist einfach nicht mein Fall. Hätte man erwarten können? Ja, vielleicht, aber ich dachte, so schlimm wirds nicht. Davon abgesehen ist es natürlich nicht schlecht geschrieben und auch nicht uninteressant, darum wollte ich es beenden, das lag nämlich schon ewig bei mir rum. 

img_0303Harry Potter and the Cursed Child“ ist meiner Meinung nach einfach kein richtiger Potter und daher ebenfalls eine Enttäuschung, aber zum Glück hatte ich mir nicht viel davon erwartet.

Night Falls“ von Jenny Milchman wurde als „der Thrilles des Jahres“ beworben, das kann ich leider nicht unterschreiben. Ich fand das Buch eher ermüdend und wusste schon relativ bald, wie es ausgehen würde.

Justins Heimkehr“ ist ein guter Psychothriller, der ohne Blut auskommt, wird aber leider ebenfalls durch den Klappentext etwas falsch beworben. Man erwartet einfach mehr Spannung in eine andere Richtung.

Niemand kennt mich so wie du“ von Anna McPartlin habe ich nur durch Zufall gelesen, weil gerade nichts anderes greifbar war und war überrascht, dass es gar nicht so kitisch/romantisch geschrieben ist, sondern eher realistisch und lustig, wenn auch teilweise Stellen mit Augenroll-Faktor dabei waren. 

Eins meiner Highlights war definitiv „A Court of Thorns and Roses“ von Sarah J. Maas, endlich mal wieder Fantasy, die ich mochte und das beste daran: Ich hatte das nicht mal erwartet!

Ebenso überrascht wurde ich von Colleen Hoover „It Ends with us“. Sie hat hier wirklich einen Roman geschrieben, der ehrlich berührt und gleichzeitig lustig ist. Noch dazu ist es keine Teenie-Liebesschnulze, sondern behandelt ein wirklich ernstes Thema (häusliche Gewalt). Ich bin beeindruckt und habe in der Tat ein paar Tränen vergossen (was ich selten tue beim Lesen von Büchern).

Bone Gap“ von Laura Ruby ist ein tolles Buch, mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten. Alleine deswegen kann ich es nur empfehlen. Es fällt aus dem Rahmen der doch oft immer gleich aufgebauten Jugendbüchern.

Du sagst es“ ist mein persönlicher August-Favorit. Ich musste mich zwar erst ein wenig einlesen, aber dann habe ich es in einer Nacht durchgelesen, weil es mich einfach nicht mehr losgelassen hat. Und ehrlich gesagt hat es das noch immer nicht.

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