[Good Night Stories for Rebel Girls] & Boys

Wer erinnert sich noch an die „Good Night Stories For Rebel Girls“ von Elena Favilli und Francesca Cavallo? Ja? Bei mir liegen sie auch griffbereit zum immer wieder darin Blättern (und, ja, klar, Lesen) in Nachttischnähe. Nun gibt es passend zu den Geschichten von tollen, starken, mutigen und einflussreichen Frauen ein Postkartenset, das noch einmal in Kurzform die individuellen Stärken der jeweiligen Rebel Girls hervorhebt.

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Da ist zum Beispiel Amna Al Haddad, Gewichtheberin der Vereinigten Arabischen Emirate, die Frauen den Weg geebnet und gezeigt hat, dass auch sie die Stärke besitzen, in einer männlich dominierten Sportart wie Gewichtheben erfolgreich zu sein und damit Gold- und Silbermedaillen zu gewinnen. Oder Ada Lovelace, eine englische Mathematikerin, deren Berechnungen als Grundlage für den Bau des ersten Computers gelten. Oder Maya Angelou, eine US-amerikanische Schriftstellerin, die, als sie ein junges Mädchen war, nach brutalen Ereignissen ihre Stimme für mehrere Jahre verlor. Nachdem sie sie wiederfand, war diese umso besonderer und wertvoller und wurde zum Sprachrohr für diejenigen, die ihre Stimme ebenso verloren hatten bzw. haben, denn ihre Worte besitzen noch immer dieselbe Kraft. Oder, oder, oder. Es gibt viel zu entdecken!

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Das Schöne an den Karten sind nicht nur die Illustrationen, die wie im Buch von unterschiedlichen Künstlerinnen auf der ganzen Welt gestaltet worden sind, sondern auch die abgerundete Form, das kraftvolle Papier und ein Zitat des jeweiligen Rebel Girls auf der Rückseite der Postkarten. Zusätzlich sind die Karten aufgeteilt in „Siegerinnen“, „Künstlerinnen“, „Anführerinnen“, „Pionierinnen“ und „Kämpferinnen“ aus vielen Zeiten und Ländern (die Auswahl ist sicher nicht gänzlich perfekt, aber zumindest ist schon einmal ein guter Versuch da, Diversität zu zeigen). Auf jeder Übersichtskarte finden sich die jeweiligen zu der Kategorie gehörenden Rebel Girls, ein Zitat und das Jahr, aus dem dieses stammt. So gelungen ich die Übersicht finde, so schade ist auch die Kategorisierung, weil dadurch impliziert wird, dass eine Künstlerin nicht gleich eine Siegerin oder Kämpferin oder, oder ist. Besser wäre noch einmal zu betonen, dass jede*r alles sein kann!  

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Wer die Karten nun lieber selbst behalten mag – I feel u! -, der*die kann da auch einfach eine Art Kartenspiel draus machen (so in die Richtung Quartett), seine*ihre Wand damit verschönern oder immer wieder die Intelligenz, den Mut, die Kraft und Schönheit dieser außergewöhnlichen Frauen bewundern. Für mehr analoge Nachrichten und zukünftige Rebel Girls & Boys!

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