[Rezension] „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney

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„Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney erfährt aktuell ja einen kleinen Hype in den sozialen Netzwerken. Zugegeben, das ist an mir bisher total vorbeigezogen. Ich bin überhaupt erst aufgrund der hübschen und sehr passenden Covergestaltung auf das Buch aufmerksam geworden. Doch das muss ja nichts zu bedeuten haben, getreu dem Motto ‚don’t judge a book by its cover‘. Worum geht es also in dem Buch? Weiterlesen „[Rezension] „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney“

[Rezension] ‚Hag-Seed‘ von Margaret Atwood

‚Where there are boos, there’s life!‘

Margaret Atwood, die Queen der Moderne, und Shakespeare, der King der Klassiker, vereint in einem gemeinsamen Werk. Kann das gut gehen? Anlässlich Shakespeares 400. Todestag und im Rahmen der Hogarth Shakespeare – Reihe entstand Atwoods neuestes Werk ‚Hag-Seed‘ als Neuinterpretation Shakespeares ‚The Tempest‘ (Der Sturm) und reiht sich damit nach Jeanette Winterson, Howard Jacobson und Anne Tyler in die Riege der modernen Shakespeare-Adaptionen ein.

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Felix hat beruflich alles, was er sich erträumen kann. Er ist künstlerischer Leiter des ‚Makeshiweg Theatre Festival‘ und dort sehr erfolgreich. Sein nächstes und wichtigstes Ziel ist es ‚The Tempest‘ aufzuführen, da er hofft, damit seine persönlichen, emotionalen Wunden heilen zu können. Doch er wird betrogen und verliert alles, was ihm etwas bedeutet hat. Allem voran: ‚The Tempest‘. Nach einer langen Zeit im selbstgewählten Exil, beginnt er Rachepläne zu schmieden und diese nehmen immer mehr Gestalt an, als er eine neue Arbeit als Literatur- und Theaterlehrer in einem Gefängnis annimmt. Dort bietet sich ihm durch einen unverhofften Zufall die Möglichkeit, seine Rachepläne in die Tat umsetzen zu können, doch werden dadurch seine emotionalen Wunden geheilt werden können? Weiterlesen „[Rezension] ‚Hag-Seed‘ von Margaret Atwood“